Die Bugzier der S. M. S. MECKLENBURG

im Deutschen Technikmuseum, Berlin


Ursprünglich gehörte die Bugzier des kaiserlichen Linienschiffes MECKLENBURG zum Bestand des Museums für Meereskunde, wurde aber noch vor Kriegsende ausgelagert. 1951 kam sie zur Universität Rostock und von dort aus 1963/64 zum Museum für Deutsche Geschichte Berlin. Mit der Auflösung dieses Museums, wurden die dort vorhandenen Exponate des ehemaligen Museums für Meereskunde an dessen Nachfolgeinstitution - dem Deutschen Technikmuseum Berlin - übergeben. Zu ihnen gehörte auch 1991 die bis vor kurzem noch unidentifizierte Bugzier, die man bis dahin in die Mitte des 18. Jahrhunderts einstufte. Erst die Restaurierung legte die originale Farbschicht wieder frei und zeigte den gekrönten Stierkopf des mecklenburgischen Wappens. Auch die Rückseite zeigte, dass diese Bugzier nicht an einem Holz- sondern an einem Stahlbug angebracht gewesen war. Die Identifizierung war somit eindeutig. Es konnte sich nur um das Linienschiff MECKLENBURG handeln, dem einzigen Schiff in der deutschen Flottengeschichte, das diesen Namen trug.

Die Bugzier ist heute im Deutschen Technikmuseum Berlin zu besichtigen.

Interessenten wenden sich bitte direkt an das Museum!
(2001)